Coronavirus

Informationen zum
Warenverkehr in Zeiten von Corona

Update Freitag 27.03.2020

Liebe Leser und Leserinnen

Eine denkwürdige und wohl geschichtsträchtige Woche geht zu Ende. Am Montag, nachdem Italien den Shutdown um 3 Tage nach hinten verschoben hatte, ging noch mal die Post ab wie kaum schon je. Im Maximum lagen gegen 100 Ladungen in Italien abgeholt auf unseren Lagern bereit zum Abtransport in die CH. Parallel liefen unsere LKW’s rauf und nieder und machten was möglich war. Nun, heute Freitag sind die Auftragsfächer im Import fast leer. Am Montag entladen wir noch 7 Exportladungen (Danke Thomas hast Du uns gerade jetzt nicht vergessen) und dann ist fertig. Für Dienstag bis Freitag ist kein Export in Sicht. Wenn wir etwas im Import laden wollen, dann gehen wir leer runter um diese zu holen.

Wir haben heute aufgrund des Shutdowns alle Importkunden informiert, dass wir eine Leerwegentschädigung brauchen, wenn Importladungen nicht warten können, bis die Wirtschaft in Italien wieder läuft. Mit dieser Fee von ca. 0.90 Euro / km. decken wir plus / minus die LSVA, Dieselkosten und die Autobahngebühren. Bis Montagabend legen wir 100 LKW’s still und schicken die Fahrer nach Hause bei vollem Lohn.

So etwas haben wir noch nie erlebt, nicht einmal in der Kriese Anfangs 2009. In dem Sinne verabschiede ich mich für heute mit dem Gedanken, dass dies alles was ich hier erlebe, nur finanzielle Einbussen sind. Schaue ich nach Italien und im speziellen nach Bergamo, so bringen die Menschen dort im grossen Stil Opfer, alleine heute über 1000 Tote in unserer zweiten Heimat Italien – ich versuche zu erahnen, wieso so viele italienischer Fahrer einem im Moment mit einem leeren Blick begegnen.

Seid bewahrt und betet für unser Land, dass es uns nicht so hart trifft wie unsere südlichen Nachbarn!

etwas müde, ein bisschen traurig aber immer noch kerngesund verabschiede ich mich für diese Woche, ich hoffe, es hat Euch etwas einen Einblick in unsere Transportwelt gegeben…

Euer

Daniel Schöni

Für Fragen wenden Sie sich an epidemie@schoeni.ch

Update Donnerstag 26.03.2020/22:00 Uhr

Liebe Leser meiner Update’s

Nun ist es soweit. Italiens shutdown zeigt Wirkung und ist nun definitiv. Innerhalb von zwei Tagen hat die Situation um 180 Grad gedreht. Morgen Freitag haben wir gerade noch eine Exportladung nach Italien. Bei der Flotte die da läuft ein bitterer Wert. Wir fahren aktuell leer runter und fahren noch den Import hoch, welchen wir in den letzten Tagen im Süden gebunkert haben und versprochen haben, dass wir den hochbringen. Ab Montag werden wir dann im absoluten Sparflammenmodus unterwegs sein. Ich gehe davon aus, dass wir rund 60 bis 70 % der Flotte stilllegen werden und mit den restlichen 40 % den Import fahren, der noch bleibt, Export wird kaum mehr etwas zu fahren sein, ausser ab und an eine Ladung Emmentaler Käse oder Halsfeger von Ricola.

Bedenkt man wie viel die Männer in den letzten Wochen gearbeitet haben, gönne ich Ihnen etwas Ruhe. Wir sind weiter für Sie da, aber sicher etwas gemächlicher als die letzten Wochen.

In der Schweiz läuft alles rund und auch etwas ruhiger. An den verschiedenen Grenzen wie D, F und IT haben sich die Abfertigungszeiten verändert. Man steht nun gerne auch mal 3 Stunden an. Eine weitere negative Auswirkung von Corona ist die Tatsache, dass etliche LNG Tankstellen in Dutschland nicht mehr funktionieren, aber Monteure aus dem Ausland nicht mehr einreisen können. Also das Tanken wurde zu Lotterie und wir haben somit den Teil der LNG Flotte welcher im Nordlandverkehr gelaufen ist, still gelegt.

Corona bringt auch positives hervor. Hier die Geschichte die mich in den letzten Tagen wohl am meisten berührt hat. Einer unserer langjährigen Angestellten hat seinem Vorgesetzten folgendes vorgeschlagen. In Zeiten von Corona sei es ja für die Firma sicher nicht einfach. Er sei jetzt seit 25 Jahren bei uns angestellt. Die Familie Schöni hätte in diesen 25 Jahren immer gut zu ihm geschaut. Er könne sonst auf einen Monatslohn verzichten um so seinen Beitrag zu leisten. Der Mann der diesen Vorschlag machte kam damals als Wirtschaftsflüchtling aus dem ehemaligen Jugoslawien zu uns in die Schweiz.

Danke R.L., Dein Vorschlag zeigt, was für einen feinen Charakter Du hast und er ist bei mir angekommen!

Für all diejenigen die sich fragen ob wir denn diese Krise im Italienverkehr überstehen…

… ja, werden wir! Wir haben vorgesorgt und in den letzten beiden Jahren die Speicher etwas gefüllt  – uns geht es gut!

Schlafed alle wohl und bliebed gsund   

Update Mittwoch 25.03.2020 / 18:00 Uhr

Guten Abend

Italien:

Es scheint so, dass die Schliessung der Firmen bei vielen nicht für die Departemente Transport und Logistik gelten. Von offizieller Seite ist da noch keine entsprechende Meldung gekommen, dafür aber von Firmen im Baustoffbereich (Plättliindustrie) direkt an Euch Kunden und zum Teil auch an uns mit Verweis, dass das Dekret präzisiert werde.

Sicher werden wir dies dann morgen sehen und wissen ob dem auch so sei. Dies wäre dann doch wenigsten ein gewisser Lichtblick, dass die Warenströme nicht komplett zum erliegen kommen.

Bitte klärt mit Euren Lieferanten die Situation in den Werken ab, wo man ab morgen noch Laden / Entladen kann und wo nicht.

Danke

Update Dienstag 24.03.2020 / 18:00 Uhr

Guten Abend allerseits

Italien läuft grad noch auf Hochtouren, obwohl wir glauben, dass dies bald vorbei sein wird. Wir versuchen aktuell wirklich alle Güter die ab Donnerstag nicht mehr be- noch entladen werden können, da die Firmen morgen schliessen müssen, für Sie werte Kunden zu sichern. Sei dies durch vorladen morgen Nachmittag oder durch abholen mit Fremden LKW’s und dann mal auf ein regionale Umschlagslage legen, so dass wir diese Güter dann in den Tagen darauf auf der Strasse oder via Kombiverkehr in die Schweiz bringen können. Unsere beiden Importdisponenten Veton Temai und Claudio Marchesi arbeiten wirklich wie wild und schieben unheimliche Schichten. Sowieso das ganze Team Italia unter der Leitung von Peter Häni und Vincenzo Ammendola sind quasi im Dauereinsatz. Auch letzten Sonntag waren etliche von Ihnen hier in Rothrist ohne dass man dies anordnen müsste, um für unsere Kunden Lösungen zu finden. An dieser Stelle dem ganzen Team Italia auf italienischem und Schweizer Boden von Herzen mein persönlicher Dank! Ich glaube derjenige der Euch zum Teil (oder gar Eure Väter) vor Jahrzenten eingestellt hat, schaut mit Stolz vom Himmel herab und erzählt dort den anderen sicher, was für tolle Chrampfer ihr seid und dass Ihr eben noch seine Schule durchlaufen habt: „Wo ein Wille, ist ein Weg“ hat er jeweils gesagt und damit war klar, findet einen Weg, es gibt ihn immer.  Auf Euch ist auch in solchen Zeiten Verlass, Grazie mille!

Im Moment haben wir kein Fahrverbot gefunden, dass unsere Flotte ab Donnerstag mit normalen Gütern in Italien nicht mehr fahren dürfte – und sollte es anders kommen… Wir haben ja weisse helvetische Nummernschilder und die kann man nicht einfach so festsetzen in einem fremden Land – wir werden die Ladungen irgendwie hochbringen – versprochen!

Schweizverkehre:

Da läuft alles rund, wir profitieren nun einmal von leeren Strassen, dafür sind beim Entlad und Belad neue Hindernisse die es zu meistern gilt. Wir konzentrieren momentan die verbleibende Arbeit auf möglichst die eigene Flotte.

In dem Sinne ist das grad alles, was ich weitergeben kann, oder noch meine ganz persönliche kleine Freude?

Ich bin Stolz auf meinen Sohn Livio, der heute die LKW und Anhängerfahrprüfung in der Motorfahrer RS Romont der Schweizer Armee absolviert hat und nun, wie eigentlich alle Schöni Männer, ein richtiger Armeemotorfahrer ist – im Dienste des Vaterlandes!

Heit’s guet, bliebed gsund und heit Gott vor Ouge

Update Montag 23.03.2020 / 13:00 Uhr:

Guten Morgen allerseits

Italien:

Wir haben schon gestern Nachmittag entschieden, die Flotte heute morgen, so früh wie möglich zu den italienischem Warenempfängern zu senden. Bis Dato scheint es, dass dies die richtige Entscheidung war, wir werden entladen und hoffen im Laufe des Tages, dass diese dann auch wieder beladen werden.

Die Italienische Wirtschaft hat noch eine Übergangsfrist bis und mit Mittwoch 25.03.2020. Danach, Stand heute, wird geschlossen. Wir versuchen nun herauszufinden, ob bei den Firmen nur die Produktionsabteilung geschlossen wird und die Logistik aufrechterhalten bleibt oder ob es jeweils komplette Schliessungen sind. Dies empfehle ich allen Exporteuren und Importeuren von Produkten aus der nach Italien mit Ihren Partnern zu klären.

Können wir nach dem Mittwoch 25.03.2020 noch anliefern oder werden wir noch beladen?

Tessin:

Regierungsrat hat die Schliessung angeordnet, der Bund will hier mitreden, momentan gerade ungewiss, wie es im Südkanton weiter geht. Klären Sie auf jeden Fall mit Ihren Versendern und Empfängern ab, ob diese offen haben!

Update Sonntag 22.03.2020 / 22:00 Uhr

Soeben erreicht mich die Nachricht, dass das Dekret, die Firmen zu schliessen per Mittwoch 24.03. in Kraft tritt. Das wird uns morgen und Dienstag noch etwas Spielraum geben. Lassen Sie uns am Montagmorgen wissen was wirklich Priorität hat, dann geben wir unser bestes!

Gott mit uns in dieser Zeit wo nichts mehr klar ist, guet Nacht und bliebed Gsund

Update Sonntag 22.03.

Die Nachricht, dass in Italien und dem Tessin alle Firmen schliessen müssen die nicht Systemrelevant sind hat auch uns erreicht. Wir sind aktuell daran die Informationen aus und in Italien zu sammeln die es zur Zeit gibt.

Alles in allem sind diese noch spärlich. Klar ist, dass wir unsere Transporte aufrechterhalten können, gehört der Gütertransport zu den Systemrelevanten Bereichen.

Es kursiert bereits eine Liste, wer noch weiterproduzieren darf und wer nicht. Die Frage stellt sich hier, ist die Logistik in den Produktionsfirmen auch betroffen oder nur die Fabrikation.

Wir checken im Moment, welche Ladungen könnten am Montag nicht mehr angenommen werden. Ebenfalls stellt sich die Frage, fahren wir auf Risiko so früh wie nur möglich am Montag zu den Firmen um noch entladen zu werden oder fragen wir am Montag früh zuerst nach ob entladen wird. Das Risiko der ersten Version ist klar, wir stehen vor verschlossenen Türen, bei der zweiten Möglichkeit ist das Risiko hoch, dass man uns sagen wird, wir brauchen nicht mehr zu kommen und unsere Flotte steht mit lauter Sendungen geladen rum.

Dies die aktuelle Lage zum Italienverkehr. Wir geben unser bestes und informieren wenn wir bessere Informationen haben.

Update Freitag 19.03.2020 / 12:00 Uhr:

Es wird eng…

Soeben erreicht uns die Mitteilung, dass auf der Bahn ab sofort Güter für den täglichen Bedarf Vorzug haben und alles andere zurückgestellt werden kann. Will heissen, Mineralwasser, Lebensmittel, Sauerstoff usw. haben Priorität, der Rest muss warten!

Unsere Plattform Busto Arsizio, welche gerade einen Monat im Betrieb ist, ist mit Ihren 2500 m2 Crossdocking Fläche nun voll. Wir geben unser Bestes und versuchen so viele Ladungen wie nötig noch heute und Morgen in die Schweiz zu bringen, alles schaffen wir aber definitiv nicht und werden uns erlauben zu priorisieren. Dort wo wir schon etliche Ladungen Pufferlagerware transportiert haben, werden wir die restlichen Ladungen nächste Woche hochbringen. Da wo wir glauben es ist wirklich dringend, machen wir das möglichste Möglich! Wir werden dann nächste Woche mit Volldampf weiter shippen…

National läuft noch alles rund, einfach zum Teil auch mit Hochdruck, in anderen Bereichen zeigen sich die Wirkungen der Schliessung aller Restaurants

Wenn es an mir wäre zu entscheiden, was alles zum täglichen Bedarf gehört, würde ich natürlich Wein und Grappa inkludieren, denn wie sagt der Importeur der ganz edlen Italienischen Tropfen…

„LA  VITA  E  BELLA“

… und dazu gehört auch ein guter Schluck Rotwein und ein Grappa zum Desinfizieren!

Auch wenn dies momentan nicht so scheint, schauen Sie sich die Natur an, sie erwacht, schauen Sie sich das frische grün an es verheisst Leben.

Die Schöpfung bleibt ein Wunder und wir dürfen uns darin bewegen, vielleicht dann für eine gewisse Zeit auch nicht mehr, aber es kommt auch wieder eine Zeit nach Corona!

Stehen wir geschlossen hinter unserer Regierung, Ihren Massnahmen und befolgen diese und wie es in unserer Hymne noch heisst:

…betet freie Schweizer, betet – und ich meine dies ernst nicht nur ein bisschen pathetisch, die Zeit ist zu kritisch um nicht zu beten!

Update Donnerstag 19.03.2020 / 12:00 Uhr:

Der Warenverkehr läuft, quasi ungehindert aber…

Die Frage stellt sich uns, ob es der Ansturm vor der grossen Ruhe ist? Aus Italien erreichen uns zunehmend Informationen, dass unsere Empfänger und Versender von Waren die Tore schliessen. Dies nicht etwa, weil diese keine Mitarbeiter mehr haben, sondern vielmehr weil es Branchen sind, die von den Veränderungen sehr stark betroffen sind und Ihre Volumen drastisch einbrechen. Der Betrieb kann finanziell kaum mehr aufrecht erhalten werden. Die Angst, dass die Wirtschaft enorme Schäden davonträgt wächst. Daher weisen wir alle die wir können darauf hin, die vom Bundesrat erlassenen Massnahmen wirklich vollumfänglich einzuhalten. Eine weitere Verschärfung der Massnahmen geht zu lasten der Wirtschaft und diese gilt es im selben Masse im Auge zu behalten wie die Alten und Schwachen, denn nach Corona möchten ja alle wieder eine Arbeitsstelle und irgendwie sollten wir dann die zusätzliche Schuldenlast, die die Krise auf Ebene Bund ausgelöst hat, wieder zurückführen können.

Wir merken einen Einbruch bei normalen Handelsgütern für welche wir im Moment einfach grad keine Augen mehr haben und nicht mehr als wichtig erachten. Ebenfalls die Belieferung Richtung HOREKA brach logischerweise enorm ein. Der Druck und die Volumen Richtung Retail ist gross und da laufen unglaubliche Mengen. Alle Mitarbeiter der Schöni Familie sind bis dato Coronafrei, was uns sehr dankbar macht. Etliche Fahrzeuge aus den Nationalen Langstreckenverkehren sind bereits von und nach Italien unterwegs um den Nachschub sicher zu stellen. Diese jedoch nur mit italienischen Fahrern. Alle Fahrer haben Mundschutz, Desinfektion und Latexhandschuhe bekommen. Wir sind soeben daran, alle Mitarbeiter die von daheim aus arbeiten können ins Homeoffice zu entlassen. Ist in unserem Business jedoch gar nicht so einfach. Die Chefetage bleibt geschlossen auf der Kommandobrücke und sorgt für einen reibungslosen Betrieb, wie sich das gehört!

Die Stimmung in unseren Reihen ist gut und ruhig / alle haben zu tun, so wie es sein soll

…. Und noch diese Randnotiz, wir verkaufen 4 bis 5 mal mehr Sauerkraut, was ja eine durchaus erfreuliche Entwicklung ist. Man darf somit davon ausgehen, dass mindestens diejenigen die wacker Sauerkraut essen, dank der natürlichen Milchsäure, ihrem Immunsystem helfen und ev. auch der WC Papierindustrie

Update Dienstag 19:00 Uhr:

Der erste Tag im „Lockdownmodus“ geht zu Ende

Wir konnten heute mehr oder weniger normal ausliefern. Natürlich kamen auch etliche Sendungen zurück, da die Empfänger nicht geöffnet hatten. Wichtig dabei: Wir dürfen prinzipiell alles ausliefern, auch wenn die Verkaufsstellen geschlossen sind für die Öffentlichkeit. Unsere Fahrer sind dabei sicherlich etwas distanzierter als sonst aber das empfindet im Moment wohl grad niemand als störend.

Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Sendungen die Sie uns in Auftrag geben, auch von Ihren Kunden im Empfang genommen werden können. Stehen wir vor verschlossenen Türen, fallen Mehrkosten für Rücknamen und die zweite Zustellung an.

Der Verkehr mit Europa läuft. Das Verhältnis zwischen Export und Import läuft mehr und mehr aus dem Ruder. Wir haben bereits etliche Fahrzeuge aus der nationalen Getränkeversorgung auf die Nord – Süd Achse verschoben um dort den Importboom bewältigen zu können. Hier muss unter Umständen mit Mehrkosten gerechnet werden, denn am Markt sind kaum noch Transportkapazitäten zu finden oder dann nur noch mit massiven Preisaufschlägen.

Ebenfalls ist die Nachfrage nach zusätzlichen Lagerflächen auf Schweizer Boden gross.

 

Dies in etwa, was heute gelaufen ist oder eben auch nicht 

Update Montag 16.03.2020:

Der Lockdown ist Tatsache…

So wie wir aus Bern informiert sind, ist unsere Transport- und Logistiksparte von keiner der Einschränkungen betroffen. Wir liefern aus, wir holen ab und versorgen Land und Leute, sei dies nun im B2B oder auch daheim, also im B2C! Können Ihre Güter nicht mehr über den normalen Wiederverkauf zu den Kunden gelangen, können wir Ihre Güter auch direkt ab Produktion zu den Endverbrauchern bringen – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

All unsere europäischen und nationalen Transportlinien laufen regulär. Wir haben auf gewissen Routen massiv höhere Volumen, die wir zu bewältigen haben. So zum Beispiel im Import aus Italien. Verständlicherweise, denn viele wollen nun die Lagerbestände erhöhen und gleichzeitig haben etliche Transportdienstleister den Verkehr von und nach Italien aufgrund des erhöhten Risikos eingestellt.

Im Gegensatz fallen zum Teil Exportladungen nach Italien weg, da Firmen im Zielgebiet geschlossen haben. Ebenfalls sind wir mit grossen Wartezeiten bei gewissen italienischen Kunden konfrontiert, da dort vor Ort nur noch Teile der regulären Belegschaft arbeiten. Aus diesen Gründen kann es sein, dass wir kurzfristig Preisanpassungen auf gewissen Achsen im Import vornehmen müssen um den Service aufrecht zu erhalten und oder allfällige Wartezeiten geltend machen. Sie werden jedoch in einem solchen Falle von unseren Mitarbeitern der Transportteams kontaktiert und informiert.

Bei Bedarf können wir Ihnen kurzfristig Lagerplatz in Italien und auch in der Schweiz anbieten.

Unsere Taverna del Camionista bleibt für unsere Mitarbeiter offen, Drittpersonen haben ab Morgen Dienstag 17.03. keinen Zutritt mehr – tut uns leid!

Bei Fragen rund um COVID19, unseren Dienstleistungen in diesen Tagen oder zusätzlichen Lager- und Transportkapazitäten, wenden Sie sich an epidemie@schoeni.ch, wir sind täglich von 6 bis 22 Uhr für Sie erreichbar und reagieren sofort.

Wir verbleiben mit einer Zeile aus unserer Landeshymne betet freie Schweizer betet…

Informationen zum
Warenverkehr mit Italien

Update Freitag 13.03.2020 / 19:00 Uhr:

Werte Kunden

Aus Italien hören wir von ersten Firmen die den Betrieb einstellen und schliessen. So zum Beispiel in der Stahlindustrie Bergamo – Brescia. Es gibt auch Anzeichen, dass weitere Branchen folgen könnten. So wie es momentan aussieht, kann der Warenverkehr weiter normal abgewickelt werden. Die Grenzabfertigungen dauern jedoch länger durch verschärfte Kontrollen.

Wir haben mit Hinsicht auf das Wochenende diverse Massnahmen ergriffen: Auch bei einer Verschärfung der Einreisebestimmungen für Grenzgänger bleiben unsere Dienstleistungen aufrechterhalten. Wir sind sehr dankbar, dass wir mit rund 200 Fahrzeugen im Italienverkehr und gesamthaft 1000 Angestellten noch keinen einzigen Infizierten in der grossen Schöni Familie haben. Wir haben zum Teil ältere Fahrer in diesen Verkehren beurlaubt.

Wir behalten die Lage weiterhin im Auge und sind dank unserer Niederlassung direkt im Hupac Terminal in IT Busto Arsizio bestens informiert und auch gewappnet. Wer sich nächste Woche aufgrund der tendenziell unsicheren Versorgungssituation ein Pufferlager anlegen möchte, soll sich über epidemie@schoeni.ch bei uns melden. Wir sind auch über das Wochenende durchgehend online.

 

God safe Switzerland!   

Update Dienstag 10.03.2020 / 8:00 Uhr:

Der Warenverkehr mit Italien läuft normal und ohne Hindernisse. Die Ausdehnung der Zona Rossa hat keine weiteren Auswirkungen auf den Im- und Export mit Italien.

Update Montag 09.03.2020 / 7:30 Uhr:

Unsere Flotte rollt, sämtliche Fahrer konnten die Grenze ohne weiteres passieren, sei dies mit dem LKW oder auch mit dem privaten PKW.
Wir halten Sie hier auf dem laufenden über die Situation im Warenverkehr mit Italien aufgrund der Erfahrungen die wir heute nun sammeln.

Update Sonntag 08.03.2020 / 18:00 Uhr:

Nach allem was wir in Erfahrung bringen konnten, sollte der Warenverkehr morgen normal verlaufen. Sicher wird die eine oder andere Hürde zu nehmen sein. Wir sind daran unserer Fahrer mit dem nötigen Material auszustatten, dass wir der Vorgabe in Italien genügen können um die Zona Rossa zu befahren.

Wir beobachten die Situation und tragen auch die verschiedenen Meldungen in Italien zusammen und bewerten laufend.

Update Montag 02.03.2020:

Werte Leser

Wir können aktuell den Verkehr mit Italien ohne weitere Einschränkungen sicherstellen. Die „zona rossa“ ist weiterhin gesperrt, dies sind die Dörfer die wir schon gemeldet haben und welche Sie unten einsehen können.

Wir haben als Unternehmung auch verschiedene Sicherheitsmassnahmen per morgen 07.00 Uhr veranlasst. Diese zielen in erster Linie darauf ab, dass sich möglichst niemand anstecken kann. In zweiter Linie wollen wir den reibungslosen Betrieb sicherstellen. Daher werden per morgen alle Dispoteams in Grossraumbüro’s aufgeteilt in jeweils 2 Teams mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen, getrennten WC Anlagen, unterschiedlichen Raucherräumen, verschiedene Essenszeiten im Restaurant und anderes mehr. Dies um Ihnen auch den grösstmöglichen Garant geben zu können, dass wir unsere Dienstleistungen zuverlässig durchführen können.

Für Fragen wenden Sie sich an epidemie@schoeni.ch

Aktuell betroffen sind Dörfer in den Regionen Lombardei, Veneto, Emilia Romagna, Piemont und Lazio.

Viele Schulen, Universitäten und öffentliche Büros im Norden sind vorübergehend geschlossen. Sport-, Freizeit-, kulturelle und religiöse Aktivitäten wurden stark eingeschränkt.

Die unten aufgeführten Gemeinden (wo die «Brutstätten» des Ausbruchs vermutet werden) wurden unter Quarantäne gesetzt und können nicht erreicht noch verlassen werden. Je nach Lage des Versenders oder Empfängers können wir in diesen Ortschaften weder Sendungen abholen noch zustellen. Planen Sie Abholungen oder Lieferungen in diese Gemeinden, klären Sie vorher mit Ihrem Italienischen Partner ob die Firmenadresse frei erreichbar ist. Ansonsten vergebene kostenpflichtige Anfahrten entstehen können.

Liste Stand Sonntag 23.02.2020 / 18:00 Uhr (wir aktualisieren laufend)

Gemeinden in Quarantäne, aktualisierte Liste

Bertonico (Lodi)
Casalpusterlengo (Lodi)
Castelgerundo (Lodi)
Castiglione d’Adda (Lodi)
Codongo (Lodi)
Fombio (Lodi)
Meleo (Lodi)
San Fiorano (Lodi)
Somalia (Lodi)
Terranova dei Passerini (Lodi)
Vo‘ Euganeo (Padova)

Von einer Ausbreitung des Virus muss ausgegangen werden und somit werden wohl auch noch weitere Gemeinden von der Aussenwelt abgeschirmt werden. Sind Sie auf Lieferungen aus Italien angewiesen, dann raten wir Ihnen diese frühzeitig in die Wege zu leiten.

Im Hinblick auf mögliche Einschränkungen der Abfertigungen an den Grenzzollämtern können wir mit unseren Bahnverkehren von Aarau nach Busto Arsizio/Italien oder Busto Arsizio – Aarau sicher Transportlösungen anbieten.

Für spezifische Fragen wenden Sie sich an epidemie@schoeni.ch