Transportglossar

A

Bestimmungsort einer Sendung (=Lieferadresse).

Anlieferungsort beim Kunden.

Verkäufer/Versender einer Sendung (nicht zwingend auch die Ladeadresse).

Belastung einer Achse des Fahrzeugs. 

Hier finden Sie die aktuell gültigen AGB der Schöni Transport AG.

Fahrzeug ohne Eigenantrieb das von einem Zugfahrzeug gezogen wird. 

Schweiz. Nutzfahrzeugverband, Bern.

Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungs-System Mit ATLAS werden schriftliche Zollanmeldungen und Verwaltungsakte (z.B. Einfuhrabgabenbescheide) durch elektronische Nachrichten ersetzt. Dadurch wird die Zollabfertigung und Zollsachbearbeitung automatisiert vereinfacht und beschleunigt. Sämtliche Dienststellen der dt. Zollverwaltung sind mit den für ihre Aufgabenbereiche erforderlichen ATLAS-Fachverfahren ausgestattet. Die Anmeldedaten werden an zentraler Stelle archiviert und der Zentralstelle für Risikoanalyse (Zoll) den Prüfungsdiensten Zollfahndungsämtern und Landesfinanzverwaltungen zur Verfügung gestellt. Atlas ist das neue Deutsche Verzollungssystem welches das Douane System endgültig am 1.12.2001 abgelöst hat. Das Atlas System kennt sowohl die Benutzer- wie auch die Teilnehmereingabe. Unter der Benutzereingabe wird die Datenerfassung durch einen Deutschen Zollbeamten und unter der Teilnehmereingabe die Datenerfassung durch einen Spediteur oder Zollagenten verstanden. Bei beiden Methoden werden schliesslich die Daten der Deutschen Zollverwaltung übermittelt und geprüft. Bleibt die Datenprüfung ohne Beanstandung erfolgt die Freigabe. Unmittelbar nach der Freigabe kann der Steuerbescheid gedruckt werden.

Lagersystembuchung bei der eine Position aus dem Lagerbestand ausgebucht wird.

Eine Ausfuhranmeldung muss bei jeder Ausfuhr von Waren in ein Land außerhalb der EU ab einem Rechnungswert von 1000 Euro abgegeben werden. Dieses Ausfuhrdokument dient zum einen der Kontrolle von Exportbestimmungen zum anderen der statistischen Erfassung der Warenströme.

Den Ausfuhrfreipass gibt es beim Schweizer Zoll. Damit können Waren mit Ursprung in Drittländern vorübergehend ausgeführt und später abgabenfrei wieder eingeführt werden.

Ein Avis bezeichnet die Vorankündigung eines Wareneingangs. Ein Avis trifft eine vereinbarte Zeit vor der Lieferung ein.

B

Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen. Hierbei wird im Gegensatz zum Verkauf von Produkten an den Endverbraucher (B2C) der Handel zwischen den Unternehmen als sehr viel gewinnträchtiger eingeschätzt.

Teil des E-Commerce, der Angebote an den Endverbraucher umfasst. Der Begriff bezieht sich nicht nur auf den elektronischen Einzelhandel, sondern darüber hinaus beispielsweise auch auf Internetbanking oder Auktionen im Netz.

Transportmittel im Bahnverkehr. Bahnwagen werden vor allem im Gütertransport zwischen Logistikbetrieben oder Grossfirmen welche über ein Anschlussgleis verfügen.

Engl. für Strichcode. Information, die in einem Muster von Strichen unterschiedlichen Abstands verschlüsselt wird und von einem Scanner gelesen als numerischer oder alphanumerischer Identifikationscode interpretiert werden kann.

Ein Warenbegleitpapier identifiziert die Lieferung (z.Bsp. Lieferschein).

Die Beschaffungslogistik umfasst die logistischen Aufgaben im Zusammenhang mit der Beschaffung von Gütern und Rohstoffen.

Der Big Bag ist eine Verpackungseinheit welche sich vor allem für Schüttgut eignet (grosser Sack).

Es handelt sich um ein Transportdokument mit Wertpapiercharakter. Es bestätigt den Empfang der Ware und die Bedingungen zu denen der Transport übernommen wurde.

Binnenzollämter sind für bestimmte Verwaltungsbezirke die nicht an der Grenze liegen zuständig. Sie dienen als Ansprechpartner für Fragen zur Ein- und Ausfuhr von Waren und Abwicklungen verschiedener Zollverfahren Bsp. dem zweistufigen Verfahren der elektronischen Ausfuhrerklärung.

Alle Lager, in denen die Anforderungen der Güter oder Ladeeinheiten in Blockstruktur erfolgt.

Gesamtes Gewicht einer Sendung bestehend aus Nettogewicht und dem Taragewicht (Gewicht der Verpackung). Transportpreise werden in der Regel auf dem Bruttogewicht berechnet.

Unverpackte Ware

C

Cargo Domizil wurde von der SBB (schweiz. Bundesbahnen) entwickelt. Die Sendungen werden beim Kunden mit LKW’s abgeholt und an einer nahegelegenen Umschlagsplattform per Bahn in ein weiteres Umschlagszentrum in der Nähe des Zielorts transportiert. Die Zustellung erfolgt dann wieder mit einem LKW.

Englischer Begriff für Frachtführer welcher vor allem in der Luftfracht verwendet wird.

Cost and Freight – Kosten und Fracht.

Die eingelagerten Güter sind nicht an fest zugeteilten Lagerplätzen gelagert sondern werden dort wo gerade Platz frei ist platziert. Dadurch wird gegenüber der Festplatzlagerung deutlich Platz eingespart.

Die Charge entspricht der Verwaltung eines Materials, die getrennt von den anderen Teilmengen desselben Materials im Bestand geführt und zusätzlich durch eine eigene Identifikation gekennzeichnet wird.

Ladungsträger der Palettenorganisation „Chep“. Blaue Paletten.

Cost Insurance Freight – Versicherung und Fracht bis zum Bestimmungshafen.

Carriage Insurance paid – Fracht und Versicherung bezahlt.

Gemäß dem Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr (CMR) wird der Beförderungsvertrag in einem „CMR Frachtbrief“ dokumentiert. Das CMR verpflichtet den Frachtführer, bei der Übernahme des Gutes die Richtigkeit der Angaben im Frachtbrief sowie den äußeren Zustand des Gutes und seiner Verpackung zu überprüfen.

Ein Container ist ein Behälter welcher für den Transport von verpackter oder aber auch unverpackter Waren verwendet wird. Die häufigsten Grössen sind 20’ und 40’ Container.

In den Containerterminals werden Container von einem Verkehrsträger auf einen anderen umgeladen. (Bsp. LKW auf Bahn).

Umschlagsplatz. Man unterscheidet zwischen einstufigem und zweistufigem Cross Docking. Verfahren zur Warenbearbeitung in einem Verteilzentrum. Die Ware wird direkt vom Wareneingang zum Warenausgang gebracht, ohne dass eine Einlagerung stattfindet. Beim Cross-Docking werden die Versandelemente zwischen Wareneingang und Warenausgang nicht umgepackt.

CZV steht für “Chauffeurenzulassungsverordnung”. Mit dieser Verordnung wird versucht, das Berufsbild des Chauffeurs auf den höchstmöglichen Standard zu heben.

Die CZV orientiert sich an europäischen Standards. In der Schweiz sind die Regelungen der Europäischen Union übernommen worden. Diese Regelungen haben drei Ziele:

  1. Das Berufsbild des Chauffeurs soll aufgewertet werden. Fahrer sollen zu Experten für den schweren Verkehr werden und nicht bloss hinter dem Steuer funktionieren.
  2. Die Verkehrssicherheit soll erhöht werden. Auch wenn ein Chauffeur durchschnittlich über eine Million Kilometer zurücklegt, bis er in einen Unfall gerät, existiert immer Verbesserungspotenzial.
  3. Fahrer sollen wissen, wie mit neuen Motoren und sich stets entwickelnder Technologie das meiste aus dem Fahrzeug herausgeholt werden kann. Hier liegt der Fokus nicht nur auf die Prinzipien des ECO-Drive, sondern auch auf einer effizienten, defensiven und zielgerichteten Fahrweise.

D

Delivered at place – geliefert benannter Ort.

Delivered at terminal – geliefert Terminal

Delivered duty paid – geliefert Zoll bezahlt.

Eine Palette welche nicht nur zum Transport der Ware eingesetzt wird sondern vor allem zur Verkaufspräsentation der Ware im Verkaufsgeschäft. Die Displaypaletten haben in der Regel ein Grundmass von 80/60 cm.

Die Disposition ist die mengenmäßige Einteilung von Aufträgen mit aktuellen
Leistungsanforderungen und die terminierte Zuweisung auf die verfügbaren Fahrzeugen.

Die Kalkulationsgrundlage für die Distanzberechnung vom Ladeort zum Entladeort basiert auf dem ASTAG-Distanzwerk. Dabei wird der kürzest mögliche Weg berechnet zwischen dem Lade- und dem Entladeort. Es wird dabei nicht berücksichtigt wie die Tour des Fahrzeuges disponiert wurde sondern nur die Entfernung der beiden Standorte. Zu beachten ist, dass die Entfernung zwischen zwei Orten für einen Personenwagen und einen Lastwagen unterschiedlich sein können, da geschlossene Pässe, Tunnelbeschränkungen, zeitliche Einschränkungen für Lastwagen berücksichtigt werden.

Ein Logistikzentrum in welchem die Ware zur raschen Lieferung an den Kunden bereitgestellt oder umgeladen wird.

Haus zu Haus Transport bei welchem die Waren beim Absender abgeholt und meist direkt zum Empfänger geliefert werden.

E

Internationale Artikelnummer. International abgestimmte, einheitliche und weltweit
überschneidungsfreie Artikelnummer für Produkte und Dienstleistungen. Sie bildet
die Grundlage für den Einsatz der Scannertechnologie und erleichtert wesentlich die
elektronische Kommunikation. Je nach Anwendungsumgebung hat sie ein 8-, 13-
oder 14-stelliges Format.

Die beleglose elektronische Übertragung von Auftrags-, Bestell- und Rechnungsdate. EDI wird definiert als “elektronischer Datenaustausch kaufmännischer Geschäftsdaten mittels Computer-Computer-Dialog in einem standardisierten Format.”

Lagersystembuchung bei der eine Position in den Lagerbestand eingebucht wird. 

= Import. Güter werden aus dem Ausland ins eigene Land eingeführt.

Diesen Begriff gibt es beim Einfuhrzollantrag. Damit ist derjenige gemeint auf dessen Name die Ware eingeführt wird. In vielen Fällen ist es der Empfänger kann aber auch ein Importeur (z.B. ein Zwischenhändler) sein.

Ware wird nach Ankunft und Kontrolle in das Warenlager eingelagert.

Ladungsträger der nur für einen Transport verwendet wird.

Firma oder Person für welche eine Warenlieferung bestimmt ist.

 Definierter Anlieferungsort.

Entsorgungskosten fallen an um Materialien (in der Logistik meist Verpackungsmaterial) umweltgerecht zu entsorgen.

(Economic Operators’ Registration and Identification) Mit EORI (Economic Operators Registration and Identification) hat die EU eine zentrale Datenbank aller Zollbeteiligten aufgebaut. Die EU benötigt diese Datenbank um die Beteiligten in allen Zollverfahren der in der EU elektronisch identifizieren zu können. Die EORI-Nummer hat insbesondere im Export- (ECS) und Importkontrollsystem (ICS) sowie bei der summarischen Eingangs- und Ausgangsanmeldungen eine grosse Bedeutung. Diese Datenbank ist nicht nur auf Spediteure (inkl. Deklaranten) Transporteure und ähnliche beschränkt sondern deckt ebenfalls Importeure Empfänger sowie Exporteure.

Unter einem ERP-System versteht man ein aus mehreren Komponenten bestehendes integriertes Anwendungspaket, das alle wesentlichen betrieblichen Funktionsbereiche abdeckt (Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Finanzwesen, Personalwirtschaft usw.). Die Integration wird dabei von einer zentralen Datenbank unterstützt, wodurch Datenredundanzen vermieden und integrierte Geschäftsprozesse ermöglicht werden.

Die Schöni Transport AG arbeitet mit dem ERP-System “Navision” von Microsoft.

Ein EUR.1 ist ein Formular welches im internationalen Handelswarenverkehr angewendet wird. Die Anwendung basiert auf diversen bi- und multilateralen Freihandelsabkommen innerhalb des paneuropäischen Präferenzsystems wie zum Beispiel zwischen der EFTA und der EU. In den Freihandelsabkommen werden Waren definiert welche zu tieferen Zollsätzen oder auch gänzlich zollfrei eingeführt werden können unter der Bedingung dass sie in einem Vertragsland vollständig hergestellt wurden oder so weit bearbeitet wurden dass sie den Ursprungsprodukten gleichgestellt werden dürfen Die EUR.1 wird auch als Ursprungszeugnis im außenwirtschaftsrechtlichen Sinne anerkannt.

Eine Europoolpalette (umgangssprachlich: Europalette) ist eine Flachpalette (FP) aus dem Tauschsystem des Europools. Typischerweise (wie im Nachfolgenden) ist die durch EN 13698-1 genormte mehrwegfähige Transportpalette mit einer Grundfläche von 0 96 Quadratmeter und den Maßen 1200 × 800 × 144 mm (Länge × Breite × Höhe) sowie einem Eigengewicht von 20–24 kg (je nach Holzfeuchte) gemeint. Sie wird von 78 Spezialnägeln zusammengehalten (gelegentlich auch 81 Nägel). Die Europalette ist UIC-genormt und entspricht den Bestimmungen der European Pallet Association e. V. (EPAL). Die Palette hat definierte Fasen an den senkrechten Aussenkanten und an den Kanten der Bretter der Breitseite. Die einen erleichtern das Rangieren in engen Laderäumen die anderen das Einfädeln mit Gabelzinken oder Hineinrollen mit einem Hubwagen. Alle schonen das Holz in Bezug auf Absplittern. Eine Europalette ist eine sogenannte Vierwegpalette d. h. sie kann von allen vier Seiten mit einem automatischen Flurfördergerät z. B. mit einem Gabelstapler oder einem Hubwagen aufgenommen und befördert werden.

Ausfuhr von Ware in ein anderes Land.

Firma oder Person welche Ware in ein anderes Land verkauft.

Falls eine normale Transportlaufzeit nicht reicht kann eine Expresslieferung bestellt oder gebucht werden.

Ex works.

F

Free alongside ship – frei längsseits Schiff.

Free Carrier / Frei Frachtführer

Entschädigung für einen nicht genutzten aber bestellten Transport (z.Bsp. Speditionsauftrag erteilt aber die Ware konnte nicht zum vereinbarten Zeitpunkt bereitgestellt werden).

Lagerungsprinzip, welches definiert, dass die zuerst eingelagerten Waren-Chargen
auch wieder zuerst ausgelagert werden.

Lagersystem bei dem die zuerst eingelagerte Ware auch zuerst wieder ausgelagert wird.

Ein Fiskalvertreter vertritt einen ausländischen Unternehmer der ihn dazu bevollmächtigt hat meist in umsatzsteuerlichen Angelegenheiten vor den deutschen Finanzbehörden. Er hat dabei sämtliche Rechte und Pflichten die der ausländische Unternehmer selbst hätte. Er übernimmt insbesondere die Pflicht alle fälligen Steuererklärungen und sonstigen (statistischen) Meldungen rechtzeitig einzureichen und eine sich daraus ergebende Steuerschuld zu begleichen. Eine Fiskalvertretung ist dann möglich wenn der ausländische Unternehmer im Inland nur steuerfreie Umsätze ausführt und keine Vorsteuern dafür abziehen kann. Es gibt verschiedene Arten der Fiskalvertretung entsprechend der gesetzlichen Grundlage in dem jeweiligen Land in dem der Fiskalvertreter ernannt wird.

 Free on Board.

Begleitschein für eine Gütersendung, der vom Absender ausgestellt wird.

Onlinemarktplatz zur Vermittlung von Frachten und Frachtraum.

Flugzeug welches nur für die Beförderung von Fracht eingesetzt wird.

Derjenige, der gewerbsmäßig für eigene Rechnung die Beförderung von Gütern mit eigenen oder fremden Transportmitteln übernimmt.

Schiff welches nur für die Beförderung von Fracht eingesetzt wird.

Teil des Transportvertrages welcher festlegt wer für die Transportkosten aufkommt.

Fracht (meistens durch den Absender) bezahlt.

Gesamtheit aller betrieblichen Fahrzeuge.

1 kompletter Container (20’ oder 40’) wird durch den Absender ausgelastet.

1 kompletter LKW wird durch den Absender ausgelastet.

G

Flurförderfahrzeug welches mit Hilfe von Gabeln Ladungen bewegen und transportieren kann. Wird in der Regel zum Verlad von Paletten auf ein Verkehrsträger (Bsp. LKW).

Ladungsträger resp. Behälter.

Als Gefahrgut bezeichnet man Stoffe Zubereitungen (Gemische Gemenge Lösungen) und Gegenstände welche Stoffe enthalten von denen aufgrund ihrer Natur ihrer physikalischen oder chemischen Eigenschaften oder ihres Zustandes beim Transport bestimmte Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung insbesondere für die Allgemeinheit wichtige Gemeingüter Leben und Gesundheit von Menschen Tieren und anderen Sachen ausgehen können und die aufgrund von Rechtsvorschriften als gefährliche Güter einzustufen sind

Gefahrguttransporte sind sowohl international (ADR) wie auch national (SDR) umfassend geregelt. Es gibt Vorschriften darüber, wer einen Gefahrenguttransporter (Chauffeurausbildung) lenken darf; wie ein Gefahrgut-LKW gebaut sein muss; wie, in welcher Zusammensetzung und Quantität ein gefährlicher Stoff transportiert werden darf; auf welchen Strecken welche Güter befördert werden dürfen etc..
Zudem ist nebst der transportierenden Firma und dem Chauffeur auch die Unternehmung, welche den Stoff transportieren lässt, in der Pflicht. Im Rahmen der zuständigen internationalen Gremien wird auch dafür gesorgt, dass diese Bestimmungen laufend den technologischen Entwicklungen und neuen Erkenntnissen angepasst werden. Die Schweiz ist in diesen Gremien vertreten und kann selbst solche Anpassungen anregen.

Klassierung von Gefahrgut in insgesamt 27 Gefahrenklassen.

Festgelegter Zeitpunkt an dem Nutzen und Schaden (Risiko der Beschädigung oder des Verlustes) an einer Sache vom Verkäufer auf den Käufer übergeht.

In den Preisen sind alle Gewichte bis 500 Kilogramm pro Stellplatz inkludiert und können ohne Zuschlag transportiert werden. Bei höheren Gewichten gibt es einen Zuschlag. Die übermittelten Gewichtswerte können von einer geeichten Messstation gegengeprüft und allenfalls mutiert werden.

Warum gibt es einen Gewichtszuschlag?
Das Gewicht, welches ein Lastwagen laden kann, ist begrenzt. Im Fachjargon wird von der Nutzlast gesprochen. Dies ist gemäss Fahrzeugausweis das maximale Gewicht, welches von einem Lastwagen transportiert werden darf und für dieses Gewicht wird auch die LSVA (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) entrichtet.
Um schwerere Sendungen zu transportieren muss das Fahrzeug eine grössere Nutzlast aufweisen. Um dies zu erreichen, braucht der Lastwagen eine grössere Anzahl an Achsen. Somit steigt auch das LSVA-pflichtige Gewicht und somit die Höhe der Abgabe. Die maximale Nutzlast beträgt bei einem Lastwagen mit 5 Achsen und dem maximal zulässigen Bruttogewicht von 40 Tonnen, 24 Tonnen netto. 34 Stellplätze können auf einem solchen Lastwagen belegt werden. Übersteigt das Gewicht je Stellplatz die Grösse von 706 kg, können in der Folge nicht mehr alle Stellplätze genutzt werden. Dieser Verlust an Stellplätzen muss beim Gewichtszuschlag ebenfalls berücksichtigt werden.

Was macht die Messstation genau?
Die Schöni Transport AG arbeitet mit einer modernen Unterflurförderanlage. Darin integriert ist eine Messeinheit, welche die Sendungen identifiziert über einen Strichcode. Die Messeinheit registriert das Volumen der Sendung (Länge x Breite x Höhe) und misst das Gewicht. Diese effektiven Messdaten werden mit den übermittelten abgeglichen und bei Abweichungen mutiert. Auf diese Art kann gewährleistet werden, dass immer die korrekten Volumen und Gewichte verwendet werden. Die Messeinheit wird nach den gesetzlichen Vorschriften geeicht.

Warum werden die übermittelten Volumen- und Gewichtsangaben allenfalls mutiert?
Im Transportwesen ist eine der grössten Herausforderungen einen Lastwagen mit der Ware optimal zu disponieren. Dabei heissen die beiden Hauptkriterien Volumen und Gewicht. Das Volumen des Lastwagens soll möglichst maximal ausgenutzt werden. Beim Gewicht spielt die gesetzlich erlaubte Nutzlast eine Rolle. Diese darf nicht überschritten werden. Mit verifizierten Daten von der Messeinheit kann der Disponent sicherer planen und Gewichts-Überschreitungen können vermieden werden.

Was ist die LSVA?
Die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) gibt es in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Es handelt sich dabei um eine Abgabe, welche von allen Motorfahrzeugen und deren Anhängern entrichtet wird, welche spezifische Kriterien erfüllen.

  • ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen aufweisen,
  • dem Gütertransport dienen und
  • im In- und Ausland immatrikuliert sind und das öffentliche Strassennetz der Schweiz befahren

Die LSVA wird aufgrund von drei Kriterien berechnet:

  • Gesamtgewicht
  • Emissionsstufe
  • Gefahrene Kilometer in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.

Entladen Beladen oder Umladen von Fahrzeugen.

Bahnwagen für Warentransporte.

H

Die Schöni Transport AG arbeitet auf Basis der allgemeinen Bestimmungen für Transporte innerhalb der Schweiz / Frachtführer Haftungsbestimmungen (FFHB) der ASTAG. Die Haftung beträgt maximal CHF 15.00 pro Kilogramm effektives Frachtgewicht der verlorenen oder beschädigten Ware.

https://schoeni.ch/agb/

Palette mit den Abmessungen 80/60 cm.

Gegenüberstellung aller Einfuhren und Ausfuhren einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum.

Hydraulische Plattform die angehoben oder abgesenkt werden kann.

Urkunde welche den Ursprung einer Ware bescheinigt.

Lager mit einer mind. Höhe von 15 Metern und mit Palettenregalen welche in der Regel an der Gebäudehülle befestigt sind.

Schifffahrt auf dem offenen Meer (ausserhalb dem Hoheitsgebiet der einzelnen Länder).

Bis zu einer Höhe von 2.20 Meter können Güter ohne Zuschläge transportiert werden. Bei höheren Gütern wird ein Zuschlag verrechnet. Die übermittelten Volumen werden von einer geeichten Messstation gegengeprüft und allenfalls mutiert (siehe «Gewichtszuschlag»).
Bei einer Höhe von maximal 220 cm kann auf 100% der Flotte zurückgegriffen werden (LKW und LW). Ab 220 cm Höhe kann nur noch auf die LKW-Flotte zurückgegriffen werden, was eine Einschränkung darstellt.

Grundfläche sparendes, mittels Stahlkonstruktion in der Höhe ausgedehntes
Lager, wo durch computergesteuerte Automatisierung die Einlagerung und
Ausgabe von Ware erfolgt.

Kombinierter Verkehr bei dem komplette LKWs auf Eisenbahnwaggons verladen werden.

I

International Air Transport Association . Internationaler Verband der
Luftverkehrsgesellschaften.

 

Intermediate Bulk Container werden für den Transport (und Lagerung) flüssiger Stoffe verwendet. Je nach Bauweise haben die IBC Container ein Volumen von 500 – 3000 Liter.

INCOTERMS (International Commercial Terms, dt.: Internationale Handelsklauseln) sind Regeln im Frachtverkehr über die Interpretation der am häufigsten verwendeten Abkürzungen im internationalen Handel.

Palette mit den Abmessungen 120/100 die vor allem im Chemieversand Anwendung findet.

Einzug von Forderungen. In der Logistik meist COD (Cash on delivery).

Transporte mit mehreren Verkehrsträgern (Bsp. Bahn und Schiff LKW und Flugzeug etc.).

Lagerbestand wird systematisch erfasst gezählt und mit dem Buchbestand abgeglichen.

International Standardizing Organization.

Der Begriff steht für eine lagerlose Fertigung. Hier wird das richtige Material zum
richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge an den richtigen Platz angeliefert.

K

Transporte im Straßen-, Binnenschiffs- und Seeverkehr, die von ausländischen
Unternehmen innerhalb eines Landes vorgenommen werden.

Methode der JIT-Produktion, die standardisierte Behälter oder Lose verwendet. Ein
zurückfließender Behälter ist gleichzeitig Auftrag, um ein bestimmtes Volumen zu
fertigen bzw. nachzuschieben.

Kurier-, Express- und Paketdienstleister

Lager in dem kleine Lagergüter gelagert und verwaltet werden. Typischerweise Ersatzteillager.

Intermodaler Verkehr, wo komplette Ladeeinheiten mit zumindest zwei
unterschiedlichen Verkehrsträgern befördert werden, bei dem der überwiegende
Teil der am Kontinent zurückgelegten Strecke mit der Bahn oder dem Schiff
bewältigt und der Vor- und Nachlauf auf der Straße so kurz wie möglich gehalten
wird.

Zusammenstellung von Aufträgen aus einem Artikelsortiment. Man unterscheidet einstufige und mehrstufige Kommissionierung. Bei der einstufigen, auch auftragsbezogene Kommissionierung genannt, führt der Kommissionierer für einen definierten Auftrag den Sammelbehälter mit sich. Am Ende des Kommissionierrundgangs ist der Auftrag fertig. Bei mehrstufiger oder artikelbezogener Kommissionierung werden mehrere Aufträge zusammengefasst.

Konnossement (Bill of Lading = B/L) Es handelt sich um ein Transportdokument mit Wertpapiercharakter. Es bestätigt den Empfang der Ware und die Bedingungen zu denen der Transport übernommen wurde.

Ausführung und Management komplexer logistischer Teile eines Geschäftsprozesses durch einen Logistikdienstleister auf der Basis eines längerfristigen Vertrages.

Container für den Transport von Gütern welche gekühlt (oder gewärmt) transportiert werden müssen. Der Container ist gut isoliert und einem Kühlaggregat versehen.

Kühlkette bezeichnet eine Transportkette bei der die Kühlung der Güter während dem Transport und der Lagerung nicht unterbrochen wird.

Der Kurierdienst liefert dringende Sendungen meist direkt vom Absender zum Empfänger. Kurierdienste werden meist bei zeitsensiblen Sendungen eingesetzt.

L

Die Größe einer Transporteinheit.

Zweckmäßige Fixierung auf dem Ladungsträger, um Beeinträchtigungen der Produkte auszuschließen und vor qualitätsmindernden Umwelteinflüssen zu schützen.

Ein Lademeter entspricht einem Meter des Laderaums und wird als Grundlage zur Verrechnung der Transportdienstleistung verwendet (meist im LKW Verkehr).

Plattform zur ebenerdigen Be- und Entladung von Transportmitteln.

= Verfügbarer Laderaum eines Transportmittels m3

Ein Warenlager oder kurz Lager ist ein Raum, Gebäude oder Areal, in dem eine Firma Waren oder Güter aufbewahrt.

Menge der physisch am Lager verfügbaren Teile, Produkte.

Tätigkeiten welche zur Lagerhaltung notwendig sind.

Auflistung der Lagerbestände Wareneingänge und Warenausgänge im Lagerverwaltungssystem.

Umschlagsgeschwindigkeit des Warenlagers.

Lagerentnahme ist die Auslagerung einer vollständigen Lagereinheit oder einer Teilmenge (Kommissionierung).

Verhältnis von tatsächlicher Auslastung des Lagerbereichs zu maximaler Lagerkapazität (an einem bestimmten Zeitpunkt oder über eine bestimmte Zeitspanne).

Gesamtheit der logistischen Aufgaben und Maßnahmen für die Planung und den Betrieb von Lagern.

Verhältnis von Jahresverbrauch oder -umsatz zu Lagerbestand.

Transportmittel fährt ohne Ladung.

Leeres Verpackungsmaterial

Eine Leerfahrt entsteht wenn ein Transportmittel nach Entlad einer Lieferung leer zurückfahren muss weil keine Rückladung oder Zuladung vorhanden ist.

Zeitraum in der ein Chauffeur effektiv lenkt. Diese wird durch den digitalen Fahrtenschreiber aufgezeichnet.

Sendungen welche als Teilpartie in einem Container zugeladen werden.

Ladehilfsmittel (LHM) werden zur Lade- bzw. zur Lagereinheitenbildung eingesetzt. Hierbei unterscheidet man, in Abhängigkeit ihrer Funktion, Ladehilfsmittel mit: tragender Funktion (z.B. Palette, Werkstück-träger); tragender und umschließender Funktion (z.B. Gitterboxpalette; tragender, umschließender und abschließender Funktion (z.B. Container, Tankpalette).

Adresse an welche die Lieferung erfolgen soll.

Gibt an, in welchem Maß die jeweils nachgefragte Menge ausgeliefert werden konnte.

Lieferflexibilität ist die Fähigkeit eines Unternehmens, auch auf kurzfristige Kundenanforderungen reagieren zu können.

Zeitspanne zwischen Bestellungseingang und Ablieferung der Ware beim Kunden

Der Lieferservice oder die Lieferbereitschaft drückt die Sicherheit aus, mit der ein angeforderter Bedarf des Kunden durch das Unternehmen befriedigt werden kann.

Zeitpunkt der Ablieferung der Ware beim Kunden.

Die Lieferzuverlässigkeit umfasst die optimale Verfügbarkeit von
Fertigerzeugnissen für den Kunden hinsichtlich Art, Menge, Zeitpunkt, Ort und
Qualität.

Last In/First Out: Gegensatz von FIFO.

Ein Fahrzeug für den Gütertransport.

Logistik umfasst im Unternehmen die Planung Steuerung und Kontrolle von Material- und Informationsflüssen. Dabei kommt es darauf an dass die richtigen Güter/Waren/Informationen am richtigen Ort in der richtigen Menge mit der richtigen Qualität zum richtigen Zeitpunkt und zu den richtigen Kosten bereitgestellt werden. Ein Bereich ist die Lagerlogistik in der es speziell um die optimale Gestaltung von Lagern geht.

Unternehmen welches Logistikdienstleistungen wie Transport Lager Zoll etc. gegen Entgelt anbieten.

Der logistische Kanal (der Weg vom Hersteller bis zum Endkunden) wird durch
Schnittstellen miteinander verbunden, die Grenzen darstellen und den
logistischen Fluss behindern. Das Ziel der logistischen Kette ist es, diese
Schnittstellen in Nahtstellen zu transformieren, indem sie durchgängig
abgestimmt und Prozessabläufe systemübergreifend gesteuert werden.

Kosten, die durch logistische Tätigkeiten entstehen.

Der mengen- und qualitätsbezogene Output des Logistikprozesses, und zwar der Einzelprozesse, des Hauptprozesses wie auch des ganzheitlichen Prozesses, d.h. über alle Stufen des Wertschöpfungssystems.

Planen, Organisieren, Führung der logistischen Abläufe in einem Unternehmen

Verarbeitungseinheit, Transporteinheit, Beschaffungseinheit, Verpackungseinheit, Liefereinheit.

Der Begriff Löschen wird in der Logistik für das Entladen einer Schiffsfracht verwendet.

Anzahl von Produkten oder Teilen, die im Rahmen eines Auftrages disponiert werden.

Die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) gibt es in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Es handelt sich dabei um eine Abgabe, welche von allen Motorfahrzeugen und deren Anhängern entrichtet wird, welche spezifische Kriterien erfüllen.

  • ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen aufweisen,
  • dem Gütertransport dienen und
  • im In- und Ausland immatrikuliert sind und das öffentliche Strassennetz der Schweiz befahren

Die LSVA wird aufgrund von drei Kriterien berechnet:

  • Gesamtgewicht
  • Emissionsstufe
  • Gefahrene Kilometer in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.

Aktuell angewendete Tarife:
Abgabekategorie  Eurokategorie  Tarif
I  Euro 3, 2, 1 und 0  3.10 Rp./tkm
II  Euro 4 und 5 (EEV) 2.69 Rp./tkm
III  Euro 6  2.28 Rp./tkm


Reduzierter Tarif bei Fahrzeugen mit einem Partikelfiltersystem, welches den Partikelgrenzwert Euro 4 (0.02 g/kWh) einhält:
I Euro 2 und 3 2.79 Rp./tkm

Quelle: https://www.ezv.admin.ch/ezv/de/home/information-firmen/transport–reisedokument–strassenabgaben/schwerverkehrsabgaben–lsva-und-psva-/lsva—allgemeines—tarife.html

Gütertransport mit dem Flugzeug.

In der Luftfracht werden häufig Luftfrachtcontainer eingesetzt welche eine optimale Auslastung des Frachtraums erlauben.

Wird vor allem für eine transportsichere Verpackung verwendet.

M

Entscheidungsüberlegungen, ob man etwas selber machen oder einem Dritten in Auftrag geben soll (Outsourcing).

Im Zentrum stehen bei der Makrologistik verkehrstechnische Aspekte sowie die Infrastruktur und Gesetze die geschaffen werden um eine gute Wirtschaftsentwicklung zu ermöglichen.

=Gewicht.

Flüssig Bsp.: Erdöl, Liquid, Gaz. Fest Bsp.: Getreide, Kohle.

Physische Bewältigung der Warenbewegungen aller Art.

Gebühr für die Nutzung von Verkehrsbauwerken (Strassen Brücken Autobahnen etc.).

Begriff der Lagerwirtschaft: Lagerbestand, bei dem nachbestellt werden muss.

Lagerbestand, der jederzeit verfügbar sein muss, um zufällige Schwankungen der Vorratsmenge ausgleichen zu können.

Kleinste wirtschaftliche Liefermenge

Aufteilung des gesamten Güterverkehrs in die verschiedenen Verkehrsträger (Strasse, Schiene, Seeschifffahrt, Luftfahrt).

N

Zusätzliche Lieferung von Gütern zur Abdeckung der Nachfrage.

Ergänzung des Bestandes.

O

Auftragsverfolgung.

Beim Outsourcing handelt es sich um den Bezug von Dienstleistungen von Dritten. Dabei werden Unternehmensbereiche, deren Dienstleistungen seither selbst erbracht wurden, ausgelagert, damit sich das Unternehmen auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann.

P

Tragendes Ladehilfsmittel zur Bildung von Ladeeinheiten. Es gibt für verschiedene Anforderungen Paletten in unterschiedlichen Formen, Maßen und Materialien. Weit verbreitet ist die Europool-Flachpalette mit den Maßen 120 cm x 80 cm.

Eine Karte mit allen PLZ Zonen in der CH kann unter folgendem Link herunter geladen werden.

Lager mit der Zielsetzung kurzer Verteildauer der Lagereinheiten.

R

Die Liste der Randregionen kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: Zonentarife Schöni

Gebührenerhebung im Strassenverkehr

S

Ein gebündelter Auftrag, der aus mehreren separaten Teilaufträgen besteht.

Zusammenfassung von mehreren Ladeeinheiten zu einem Sammeltransport.

Lesen eines Strichcodes mit einem Scanner.

Art und Umfang der angebotenen Kundendienstleistungen wie Verfügbarkeit, Lieferrhythmus, spezielle Verpackungen, etc..

Stammdaten bezeichnen einen statischen Teil der im Lagerverwaltungssystem verwalteten Daten. Diese Daten werden nicht durch Vorgänge im Lager verändert und werden deshalb als statisch bezeichnet. Sie unterliegen eigenen Verwaltungsfunktionen innerhalb der Stammdatenverwaltung.

Die Fahrleistung auf den Nationalstrassen nahm 2019 gegenüber dem Vorjahr weiter zu, um rund 100 Millionen auf insgesamt 27.8 Milliarden Fahrzeugkilometer; knapp 18 Prozent davon entfielen auf den Güterverkehr. Nach einer leichten Abnahme im Vorjahr nahmen die Staus wieder zu, auf 30 230 Stunden. Das sind über 10 Prozent mehr als im Vorjahr! An den Gründen für die Staus hat sich nicht viel verändert: Hauptursache sind die Verkehrsüberlastungen, gefolgt von Unfällen und Baustellen.

Die Entwicklung der Staustunden für 2020 ist ungewiss. Die Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus haben zu spürbar weniger Verkehr geführt. Der Verkehr reduzierte sich an vielen Orten um 50 bis 70 Prozent, am Gotthard um bis zu 90 Prozent. Mit den Lockerungen der Corona-Massnahmen hat der Verkehr aber wieder rasch zugenommen.

Denn die zunehmende Stauproblematik und Verkehrsüberlastung führt zu negativen Auswirkungen wie Stress, Unfälle, Verspätungen und massive volkwirtschaftliche Kosten in Milliardenhöhe. Ausserdem wird die Schadstoffemission durch den stop-and-go-Verkehr unnötig in die Höhe getrieben. Im Transportgewerbe fallen weitere Produktivitätsverluste an. Daraus entstehen ständig neue Kostensteigerungen zulasten von Wirtschaft und Bevölkerung.

 

Quelle: www.astag.ch, www.bfs.admin.ch

Die Produktivitätsverluste die durch die tägliche Überlastung der Verkehrswege verursacht werden, werden mit einem Stauzuschlag auf die Nettofracht verrechnet. Basis ist der jährliche Index vom Bundesamt für Strassen ASTRA. (Hier PDF hinterlegen)

Der Stellplatz ist ein verwendetes Mass aus dem Transportwesen zur vereinfachten Kommunikation. Der Stellplatz ist die Kurzform für den Palettenstellplatz. Dieser wird im Allgemeinen für die Fläche bezeichnet, die eine Europalette mit den Grundmassen 120 cm x 80 cm (0.96 m2) einnimmt.

Für den Transport wird eine Fläche von 120 x 80 cm im Lastwagen belegt. Diese Fläche hat einen entsprechenden Preis. Bei der Fakturierung nach Stellplätzen wird in den meisten Fällen eine Europalette als Ladehilfsmittel verwendet. Falls die Transportware die Breite oder Länge eines Stellplatzes überragt, wird diese um 0.5 Einheiten aufgerundet.

Hierzu drei Beispiele:

1. Die Ware auf einer Europalette ist 120 cm x 100 cm. Somit überragt die Ware die Europalette in der Breite um 20 cm. Es werden 1.5 Stellplätze abgerechnet.

2. Die Ware auf einer Europalette ist 120 x 140 cm. Somit überragt die Ware die Europalette in der Breite um 60 cm. Es werden 2 Stellplätze abgerechnet.

3. Die Ware auf einer Europalette ist 130 x 110. Somit überragt die Ware die Europalette in der Länge und in der Breite um 10 cm und 30 cm. Es werden 1.5 Stellplätze abgerechnet.

Bei der Abrechnung eines halben Stellplatzes (z.B. 2.5 Stellplätze) wird der Mittelwert verwendet. Das heisst es wird der tiefere und der höhere Stellplatz summiert und durch die Anzahl dividiert.

Beispiel:

StellplätzeBetrag
2CHF 200.00
3CHF 300.00

Der Preis für 2.5 Stellplätze liegt bei CHF 250.00

 

Wird auch als Lieferkette, Distributionskette, Wertschöpfungskette oder logistisches Netzwerk bezeichnet. Die Supply Chain besteht einerseits aus Lieferanten, Produktionsstätten, Verteilerzentren und Einzelhandelsgeschäften; andererseits aus den Rohmaterialien, Produktionslagern und den Fertigprodukten, die sich zwischen den Einrichtungen bewegen.

Beim SCM handelt es sich um ein strategisches Konzept, das darauf abzielt, die Geschäftsprozesse, die entlang der Versorgungskette vom ersten Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher auftreten, möglichst effizient und kostengünstig zu gestalten. Ziel des Supply Chain Managements ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Betrieben zur bestmöglichen Gestaltung aller inner- und überbetrieblichen Material-, Informations- und Geldflüsse.

T

Die Tauschgebühr wird berechnet auf Europaletten, Rahmen und Deckel. Bei der Beladung und Entladung werden die Ladehilfsmittel entweder direkt getauscht oder es besteht ein Guthaben oder aber eine Schuld.

Warum gibt es eine Tauschgebühr?
Die Aufwendungen sind Verlust, Verwaltung, Transport, Sortierung und Beschaffung neuer Tauschgeräte. Grundsätzlich werden tauschfähige Ladehilfsmittel 1:1 getauscht. Beispielsweise wird eine beladene Europalette entladen und eine leere Europalette mitgenommen (1:1 Tausch). Es ist zusätzlich zu unterscheiden, ob die getauschten Europaletten derselben Klasse entsprechen wie diejenigen die überbracht wurden. Andernfalls muss eine der beiden Parteien einen Verlust in Kauf nehmen, da diese Paletten auf dem Markt einen anderen Wert aufweisen. Falls die Paletten nicht getauscht werden, führen die beiden Parteien darüber Buch, was administrativen Aufwand verursacht.

Folgende Faktoren führten dazu eine Tauschgebühr einzuführen:

Qualität:
Der Qualitätsverlust eines Ladehilfsmittels durch dessen Gebrauch ist vorhanden. Das Handling, die Sortierung und die Reparatur beeinträchtigt die Stabilität und die Qualität. Dies mindert die Qualität und kann sogar einen Bruch verursachen und somit den Verlust.

Leerfahrten mit Paletten:
Separate Fahrten mit Paletten verursachen Kosten.

Verwaltungsaufwand:
Die administrativen Kosten für das nachführen und kontrollieren der Ladehilfsmittel, das Verbuchen der Nichttauschbelege, Kopieren, Versenden, telefonische Abstimmen, Disponieren und Verbuchen sind immens.

Was wird verrechnet?
Ohne eine anderweitige Abmachung wird im Standard immer die EURO-Paletten Klasse C verrechnet. Das bedeutet, dass alle Paletten-Klassen (A, B oder C) geliefert werden können. Folglich wird die Klasse nicht unterschieden und es entsteht für den Transporteur nicht die Pflicht die Paletten vor der Rückführung einer Sortierung zuzuführen.
Falls keine EURO-Paletten der Klasse C gewünscht werden, kann man sich für die Klasse A oder B entscheiden. Bei der Klasse A werden immer neue oder der Klasse A entsprechende geliefert. Bei der Klasse B werden entweder EURO-Paletten der Klasse A oder der Klasse B zugestellt.

EURO-Paletten (Klasse A)
Bei der EURO-Paletten Klasse A wird in der Verrechnung nicht zwischen neu und Klasse A unterschieden. Eine Klasse A Palette weisst folgende Merkmale auf:

– Holzfarbe hell
– Palette wurde bereits verwendet
– Gebrauchsspuren, jedoch keine Verschmutzung
– Keine Holzabsplitterungen
– Keine Anhaftungen (z.B. Folie, Bänder, Label)
– Keine verdrehten Klötze
– Alle 4 Eck-Kennzeichen lesbar

 

EURO-Paletten (Klasse B)

Die Klasse B zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

– Holzfarbe dunkel
– Bei Beurteilung ganzer Stapel dunkel/hell gemischt möglich
– Palette wurde bereits verwendet
– Keine Holzabsplitterungen
– Gebrauchsspuren
– Keine verdrehten Klötze
– Alle 4 Eck-Kennzeichen lesbar

 

EURO-Paletten (Klasse C)
Die Klasse C zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

– Gebrauchsspuren
– Anhaftung (z.B. Folie, Bänder, Label)
– Leicht verdrehte Klötze
– Absplitterungen zulässig
– Verunreinigungen, die nicht an das Ladegut abgegeben werden können
– Eck-Kennzeichnung mindestens auf einem Klotz lesbar

Verknüpfung von Telekommunikation und Informatik, welches der Schaffung durchgängiger Informationsketten dient.

Zentrale Masszahl für den Güterverkehr. Der tkm ist das Produkt aus Menge (Tonnen) und Distanz (Kilometer). Brutto-tkm erfassen das Gesamtgewicht, also z.B. Ladung und Eisenbahnwaggon, Netto-tkm nur die transportierte Ladung allein.

Als Total Quality Management (umfassendes Qualitätsmanagement) bezeichnet man die durchgängige, fortwährende und alle Bereiche einer Organisation (Unternehmen, Institution, etc.) erfassende aufzeichnende, sichtende, organisierende und kontrollierende Tätigkeit, die dazu dient, Qualität als Systemziel einzuführen und dauerhaft zu garantieren.

Festlegung der Anfahrtsreihenfolge der Abladestellen. Man unterscheidet zwischen festen Touren (Tag/Zeit und Fahrstrecke = fix) sowie Touren nach Bedarf.

IT-basierte Verfolgung der Transportprozesse. Von der Aufnahme an der Rampe bis zum Ort der Nachfrage. Die Echtzeitsichtbarkeit im Internet ist mittlerweile ein übliches Feature. Ebenso zur innerbetrieblichen Auftragsüberwachung anwendbar.

Der Treibstoffzuschlag wir eingesetzt, um den starken Schwankungen der Treibstoffpreise Rechnung zu tragen. Der Treibstoff ist mit einem Anteil von 10 % – 20% des Erlöses einer der Hauptkosten. So kann ein permanentes Anpassen der Transportpreise vermieden werden.

Der Treibstoffzuschlag wird gemäss dem eigenen Treibstoff-Floater verrechnet. Als Berechnungs-Basis wird der Nettobetrag der Sendung genommen. Die Anpassung des Treibstoffzuschlages erfolgt monatlich, jeweils im Folgemonat nach Bekanntwerden der ASTAG-Werte. Der aktuelle Dieselpreis ist einzusehen unter https://www.astag.ch/wissen/betriebswirtschaft/dieselpreise/

U

Abkürzung für “Unbegleiteter Kombinierter Verkehr”. Auch Rollende Landstraße (RoLa) genannt; dabei wird der gesamte LKW oder Sattelzug auf der Schiene transportiert.

V

Die Verpackung der Sendungen ist sehr wichtig um einen reibungslosen Transport zu gewährleisten. Bei unsauberer Verpackung der Packstücke können diese beschädigt werden oder gar verloren gehen.
Die Verpackung ist Aufgabe des Versenders. Falls die Ware nicht sauber verpackt wurde, kann dies zu eingeschränkten Versicherungsleistungen führen.

Veranlassung der Einfuhr- sowie Ausfuhrzollbehandlung durch einen Zolldeklaranten. Weiters kann in allen Versand- bzw. Bestimmungsländern die Ausfuhr bzw. Einfuhrzollbehandlung veranlasst werden. Vorbesprechnungen mit der Zollbehörde bei speziellen Zollverfahren z.B. Marktordnungswaren, Waren mit Ausfuhr- oder Einfuhrbewilligungen usw. sowie generell die Organisation der Voraussendung der Dokumente, welche für die Zollbehandlung sowohl in der Ausfuhr als auch in der Einfuhr benötigt werden.

W

Die Warenauszeichnung ist eine der wichtigsten Aufgaben, um einen reibungslosen Logistikprozess abzubilden. Ohne die saubere Auszeichnung können Packstücke verloren gehen oder mit einer grossen Verzögerung zugestellt werden.
Diese Auszeichnung ist Aufgabe des Versenders. Er muss sicherstellen, dass alle Packstücke mindestens mit der Absender- und der Empfängeradresse gekennzeichnet sind. Weitere logistisch wertvolle Informationen sind die Anzahl der Packstücke (z.B. 1/5), das Gewicht, spezielle Hinweise oder ein Strichcode, welcher vorgängig an den Transporteur übermittelt wurde.